Mittwoch, März 04, 2009

Quis custodiet ipsos custodes?

Quis custodiet ipsos custodes?
Wer wacht über die Wächter?
Mehrere Tausend Seiten Comics habe ich nun schon gelesen (über 40'000 Seiten, um genau zu sein). Doch kein Comic hat bisher in so wenig Seiten (derzeit bin ich bei Seite 150 von ca. 450) so sehr gefesselt wie Watchmen.

Die Charaktere sind nahezu perfekt ausgearbeitet. Der Hintergrund eines jeden "Helden" entspinnt sich langsam, aber sicher. Inhaltlich wirklich unglaublich dicht. "Helden" deshalb in Anführungszeichen, weil so wirklich heldenhaft und "super" eigentlich keiner ist. Umso sympathischer, menschlicher erscheinen sie mir.

Der Comic ist aus dem Jahre 1986, und mir ist es absolut unerklärlich, wie Alan Moore so eine grandiose Demontage des Konzeptes "Superheld" abliefern konnte, so komplexe Erzählstränge, so große Glaubwürdigkeit, soviel Detail in jedem einzelnen Panel.

Mein Entschluss steht fest: Erst muss ich den Comic zu Ende lesen und auf mich wirken lassen. Danach darf mich dann der 162 Minuten (sic!) Epos von Zack Snyder überzeugen.

3 Comments:

Anonymous ben_ said...

Und Comic zuende gelesen? Im Kino gewesen?

Eben bei Itunes entdeckt: Es gibt ja auch noch eine "Zeichentrick" Serie …

5:14 PM  
Blogger ben_ said...

Wir hier jetzt auf Kommentare nicht mehr reagiert?

12:47 PM  
Blogger ÖRNiE said...

oh neiiiin, vergraule ich da einen meiner geschätzten Kommentatroen...
Natürlich wird reagiert, aber der Umzugsstress ... ;)

Comic ist durch, konnte das Tempo der ersten Kapitel aber nicht halten.
Für den Film muss ich noch einen eigenen Blogeintrag schreiben.
Der kommt nächste Woche - versprochen :)

Den Motion-Comic in iTunes kann ich nicht empfehlen. Entweder "richtig" den Comic lesen oder Film, aber der Motion-Comic... nääää

12:53 PM  

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