Sonntag, April 01, 2007

300

Dreihundert - was für eine Zahl. Was für ein Film.
Drei Jahre liegen zwischen "Troja" dem letzten Blockbuster-Film mit historischem Hintergrund und "300" - und doch haben sie nahezu nix gemein. Während Troja nich viel mehr als eine miserable Selbstdarstellung von Brad Pitt und eine der unzähligen schlechten Rollen von Orlando Bloom war, überzeugt 300 auf der ganzen Linie.

Story - jedes Wort ist wie gedruckt. Kein Blabla. Keine Kompromisse!
Präsentation - eine Optikorgie die vieles mit Sin City gemein hat, aber doch ganz anders ist. Ein beeindruckendes Ballett des Mordens, kompromisslos in der Darstellung, gleichzeitig faszinierend surreal.

Kurzum: Ein begnadeter Kriegsporno, der einen Dreck auf konventionelles Kino gibt und einfach die atemberaubende Umsetzung eines schon beeindruckenden Comics ist.

Jeder der die Gelegenheit hat sollte sich dieses Vergnügen im O-Ton geben. Oder um es mit dem beeindruckendsten Satz des Films zu sagen:
"Spartans, tonight, we dine IN HELL!"

bild oben von der offiziellen homepage wwws.warnerbros.de/300/

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